Team

 

 

Benjamin Ziep = Erlebnis- und Wildnispädagoge, Erzieher =

Ich erfuhr das große Geschenk am Rande der großen Stadt aufwachsen zu dürfen und verbrachte den größten Teil meiner Zeit draußen in der Schönholzer Heide oder auf den Feldern und Wiesen, da wo die Großstadt ins Land übergeht. Bei meiner Berufswahl gab es für mich nur die Option, in der Natur und mit Menschen zu arbeiten. Ich wurde Erzieher, bald Erlebnispädagoge und arbeitete im Jugendbereich.

Die Suche nach meinen Wurzeln begeisterte mich für das Frühmittelalter tat allerlei Handwerk und übte mich mit Gleichgesinnten im frühmittelalterlichen Kampf. Schildbau und Herstellung von Rüstzeug wurden zeitweilig zu meiner Profession.

Mein(e) Beruf(ung) verlangte nach Wandel und ich wendete mich den kleinen Menschen und der Wildnispädagogik zu. Der dichte, einsame Wald wurde jetzt mein zu Hause. Naturmentoring erblühte in meinem Herzen und ich arbeitete für die nächsten Jahre in einem wildnispädagogischen Waldkindergarten. Hier verbrachte ich einige glückliche und sehr lehrreiche Jahre mit den Kindern und den wunderbaren Tier- und Pflanzenleuten in der wilden Stadtnatur.

Ich verbrachte ein Jahr in der Wildnis Kamtschatkas, mit ihren Moskitos, der Tundra, und den klaren Flüssen. Die Weite der Tundra, die ortsansässigen Ewenen und Korjaken wurden zu wertvollen Mentoren und Freunden. Bereits während meiner Elternzeit gründete ich die Wildnisschule Berlin.

Dankbarkeit erfüllt mein Herz für die vielschichtigen Erfahrungen die ich bis jetzt sammeln durfte, für die zahlreichen und wertvollen LehrerInnen die mich bis hierhin begleitet haben. Es ist die Zeit, Erfahrungen und das Wissen weiter zu geben, denn Wissen ist nur geliehen und gehört uns allen!

Ich bin Gründer der Wildnisschule Berlin, staatl. Annerkannter Erzieher, zertifizierter Erlebnispädagoge, zertifizierter Wildnispädagoge I / II, aktiver Jäger und habe einen wundervollen Sohn mit toller Familie!

Marion Gosewisch = Wildnispädagogin, Erzieherin =

Groß geworden bin ich im West-Berlin der 70´er und habe früh gelernt, wie der Lotus, auch im trüben Wasser zu blühen und den Reichtum des Lebens nicht an materiellen Werten zu messen.

Durch Reisen in die ganze Welt auf nicht touristischen Wegen, habe ich die Vielfalt und Schönheit unseres Planeten kennenlernen dürfen. Ich habe viel Zeit mit Menschen verbracht, die unseren „zivilisierten Luxus“ nur aus Medien kennen. Ihre Verbundenheit zur Natur, ihre Lebensfreude und vor allem ihr Humor und die Eigenschaft sich selbst nicht wichtiger als seine Umwelt zu nehmen, hat mich tief geprägt.

Die Erkenntnis, mit den Elementen, der Natur und all ihren Geschöpfen verbunden zu sein, treibt mich an mehr vom “alten Wissen“ wieder zu entdecken, es zu beleben, zu erfahren und zu teilen.

Ich bin Mutter von zwei Kindern und arbeite seit 20 Jahren als Erzieherin mit Kindern in verschiedenen Vereinen, Projekten und im Zirkus. 2003 habe ich die Weiterbildung “Natur und Wildnisspädagogik I″ mit Zertifizierung abgeschlossen. 2011 schloss ich eine Pflanzen-Intensiv-Weiterbildung mit Zertifizierung ab. 2013 nahm ich an einer “Suvival Primitiv-Intensiv-Woche” teil. Die letzten 4 Jahre habe ich in einem Waldkindergarten gearbeitet. Gemeinsam mit den Kindern unsere Natur zu erfahren, zu allen Jahreszeiten draußen zu sein und mit ihnen zu lernen und zu forschen, ist die nachhaltigste Arbeit die ich bisher genießen durfte. Meinen KollegenInnen gilt hier ein Dank für die gemeinsame Begeisterung, den gegenseitigen Wissensaustausch, den Geschichten am Feuer und den Spaß den wir dabei hatten.

Frank Tokala Kutsche = Wildnispädagoge , Rettungsschwimmer, Naturtherapeut (in Ausbildung) =

Vor gut einem halben Jahrhundert habe ich in einem kleinen Dorf im Fläming das Licht der Welt erblickt. Die Wälder und die Tiere in der Umgebung hatten dort immer einen ganz besonderen Reiz für mich, was bis heute so geblieben ist.

Ich bin meinen Weg gegangen ohne von der Fährte der Natur abzuweichen. So habe ich schon immer gerne anderen von meinen Erlebnissen in der Natur berichtet und sie teilhaben lassen. Der Umgang mit Kindern war für mich schon immer etwas Besonderes, so habe ich zwei Freie Schulen mitbegründet und habe dort über eine längere Zeit den Gartenbauunterricht begleitet und unterrichtet Inzwischen bin ich Vater von 5 Kindern lebe in der Natur und teile meine Erlebnisse gerne mit anderen Menschen. So habe ich mich entschlossen, mehr zu erfahren, mehr von der Natur zu lernen und das Wissen der Naturvölker zu verstehen und all die schönen und nützlichen Dinge an andere weiter zu geben. Drei tolle Mentoren haben sich viel Mühe gegeben mir „Das Grosse Geheimnis“ ein Stück weit zu öffnen und nun ist es an der Zeit diese wunderschönen Dinge der Wildnis mit Euch zu teilen.

Susanne Salaschek = Lehrerin, Wildnislehrerin, Hospizdienstmitarbeiterin =

Ich bin fasziniert von allem Neuen, Unbekannten. Das Draußen – Sein hat mich seit 2007 intensiv begleitet. Alles, was ich dort von meinen WildnislehrerInnen und vor allem dem Wald lernen durfte, fügte sich in meine Lebenserfahrungen und ergänzte für mich das Puzzle des Lebens. Highlight war der one moon in den Kaparten. Mein Ding ist das große Ganze, welches mich immer wieder in’s Detail lockt. Die Gefiederten, die Bäume und die Pflanzenleute schaffen das ganz besonders und ich bin ihnen so dankbar, denn es gibt eine Menge Geschichten dazu. Kleine und große Leute in die Welt da draußen mitzunehmen , Wissen zu teilen, ist für mich ein Geschenk und ein Dienst für Mutter Erde.

Sascha Große = Wildnispädagoge =

Sascha wuchs am nördlichen Rand Berlins auf und trieb sich zum Leidwesen seiner Mutter lieber an Bächen, Wiesen und Wäldern herum, als auf dem heimischen Hof. Oft waren dort die Abenteuer so spannend, dass pünktliches nach Hause kommen eher die Ausnahme als die Regel war.
Im Lauf der Jahre lernte seine Mutter die eigenwillige Liebe ihres Sohnes zur Natur zu akzeptieren. Das er einige Nächte seiner Kindheit und Jugend nicht bei Freunden, sondern im Dickicht des Waldes schlief, verschweigt er wohl lieber bis heute!
Als junger Erwachsener entdeckte Sascha die Welt der Informatik für sich und gründete eine Familie mit inzwischen drei wundervollen Kindern. Trotz seiner liebevollen Familie und einem spanendem Berufsleben blieb immer die Sehnsucht nach Natur. So wurden Zelten, Geocaching und Bushcraft zu seinen beliebtesten und zeit intensivsten Hobbys.
Nach einigen gesundheitlich Rückschlägen, entdeckte er die Wildnispädagogik für sich und machte 2016 die Ausbildung zum Wildnispädagogen. Nun trifft man ihn auch beruflich fast nur noch Draußen! Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen begleitet er kleine und große Menschen auf ihrer Reise in die „heimische“ Natur.„Das Tolle ist, jeder Tag ist anders und die Abenteuer unendlich. Es ist schön zu sehen, wie die Menschen sich von der Natur verzaubern lassen und in ihren Bann gezogen werden. Ich empfinde es als großes Geschenk dies immer wieder aufs neue zu erfahren und mit euch teilen zu dürfen.“

Nina Kettler = Wildnispädagogin, Fährtenleserin, Diplompädagogin =

Tiefe Sehnsucht nach „allem da draußen“ hat mich begleitet solange ich mich erinnern kann. Als Kind vor die Wahl gestellt, hätte ich die Natur als Schule gewählt, und die Tiere als Lehrer. Meine Traumberufe waren Försterin oder Ärztin auf dem Amazonas.

Meine wohlmeinenden Erzieher formten aus mir allerdings eine eher Ahnungslose in Sachen Natur und eigener Person. So versuchte ich lange, meine unverstandene Sehnsucht z.B. durch Haus- und Hoftiere, Gartenarbeit oder Wanderungen zu stillen. Aber eine Art Heimweh verließ mich nie.

Eines Tages jedoch entdeckte ich die Lehren des wilden Lebens, und seitdem verbringe ich fast jede freie Minute damit, mein zweites, mein eigentliches Zuhause kennen- und verstehen zu lernen. Zu allen Jahreszeiten und auf verschiedenen Kontinente habe ich das Leben unter freiem Himmel genossen. Ich bin von Natur aus sehr neugierig, und so bin ich heute mehr denn je eine glücklich suchende, lernende und findende. Und gleichzeitig ist es mir eine große Freude, anderen ihre persönlichen Entdeckungsreisen zu ermöglichen – in der Natur und hin zur Natur.

Auf dem Papier bin ich graduierte Wildnislehrerin (4 Jahre), zertifizierte Fährtenleserin (Internationaler Standard Track´n Sign III), aktive Jägerin und Diplompädagogin für interkulturelle Bildung und Kommunikation. Ich spreche mehrere Sprachen.

Allmählich tut sich mir außerdem eine neue Dimension des Lebens auf: Mutter Natur ist dabei, mich im Großmutterhandwerk anzulernen. Ein spannender und ehrenvoller Weg.

Johann Heber = Wildnispädagoge, Bogenbauer, Tischlermeister =

Das Rauschen des Windes in den Kiefern, die Sonnenstrahlen die der Borke Licht und Schatten geben und sie auf ihre ganz eigene Art und Weise zum Leuchten bringen. Der weiche Waldboden, der mit den Nadel der Kiefer übersät ist, das strahlt für mich Ruhe aus. Es gibt mir Geborgenheit und reißt mich immer wieder von Neuem in seinen Bann. Das Wissen um die Natur und sie nicht mehr als fremd zu sehen, möchte ich gerne mit denen teilen, die sich raus trauen.
Die Begeisterung für Holz und Natur zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Früh lernte ich das Tischlerhandwerk und in diesem Zuge berufsbegleitend Wildnispädagogik. Nach einigen Jahren des Mich-in-der-Welt-ausprobierens begann ich mit dem zweiten Teil der Wildnispädagogik, gab Kurse im Bogenbauen und entwickelte mich im Tischlerhandwerk zum Meister weiter.

Ich war schon immer vom Bogenschießen fasziniert- inspiriert wie so viele vor mir durch den grünen Helden aus England. Mit dreizehn Jahren baute ich mir meinen ersten richtigen Bogen, also nicht nur ein Haselzweig mit Paketband. Natürlich hatte ich solcherlei, oft in jüngeren Jahren, auch stolz in Händen. Ich lache gern, bin für fast jeden Spaß zu haben.

Kristina Roth = Graduierte Wildnispädagogin/Wildnislehrerin, Mensch-Hund-Beraterin, Zertifizierte Stadtnaturführerin Berlin =

In meinem Leben gibt es zwei große Leidenschaften: Natur und Hunde.
Ich bin graduierte Wildnispädagogin und habe eine vierjährige Ausbildung bei der Wildnisschule Wildniswissen absolviert. Auf dem Weg des alten Wissens ist meine tiefe Liebe zur Natur zu einer innigen Beziehung gewachsen. Die Kraft und Schönheit, die jede und jeder in der Verbindung mit der Natur finden kann, ist für mich eine der spannendsten Entwicklungen in der Wildnis.
Auch das Band zwischen Menschen und Hunden ist schon sehr alt. Sie begleiteten uns bereits, als wir noch als Jäger und Sammler lebten. Darum gehören Hunde für mich zu dem alten Wildnisweg dazu.
Mit meiner zusätzlichen Qualifikation zur Mensch-Hund-Beraterin (I+II DogCoach Institut Berlin) habe ich mein Wissen über Hunde und über unsere Beziehungen zu ihnen vertieft. Nun ist es für mich an der Zeit, die gewachsene Verbindung Mensch-Hund-Natur wieder erlebbar zu machen.
Mich interessiert zudem das Land, auf dem ich lebe – seine Landschaften, seine Eigenheiten, seine Bewohner. Darum ergänzte ich mein Wildniswissen um das Wissen über meine Heimatstadt mit der Ausbildung zur „Zertifizierte Stadtnaturführerin Berlin“ (nach BANU) bei der Stiftung Naturschutz Berlin. Es ist überwältigend, mit welchem Reichtum an Pflanzen und Tieren wir in dieser großen Stadt beschenkt sind. Ich möchte sehr gern dazu beitragen, dass viele Menschen diesen Reichtum entdecken und das Bedürfnis entwickeln, ihn zu bewahren.
Bevor mein Wildnisweg begann, studierte ich Germanistik. Dann erlernte ich den Beruf der Rechtsanwaltsfachangestellten, in dem ich 16 Jahre erfolgreich arbeitete, ausbildete und verschiedene Kanzleien leitete. 2016 war es so weit, diesen Weg zu verlassen und dem alten Ruf zu folgen.

Franziska Eichhorn = Biologin, angehende Wildnispädagogin =

Ich hatte das große Glück sowohl in Berlin als auch bei meinen Großeltern auf dem Land aufzuwachsen und damit das Beste beider Welten erleben und für mich verbinden zu dürfen. Immer wieder etwas Neues entdecken, Geheimnisse erforschen, Unbekanntes ergründen und im besten Falle dabei draußen sein, das hat mich schon damals begeistert. So sind mir Tiere und vor allem Pflanzen seit meiner Kindheit wichtige Freunde und Begleiter.
Nach einem Freiwilligen Ökologischen Jahr auf Gemüsefeldern und Obstwiesen in der Märkischen Schweiz habe ich mich daher, um die uns umgebende, natürliche Welt besser zu verstehen, für ein Biologiestudium entschieden. Alles was mit Pflanzen zu tun hat, faszinierte mich dabei am meisten. Besonders die Weitergabe dieses Wissens hat mir viel Freude bereitet und mich mit großer Dankbarkeit erfüllt. Zudem schenkte mir die Zeit an der Universität viele spannende Erkenntnisse, wunderbare Expeditionen und beeindruckende Naturerfahrungen. Je mehr ich lernte, desto mehr neue Fragen taten sich auch wieder auf. Und trotz alledem fehlte mir eine echte Verbindung zum Studienobjekt, ein Erleben mit allen Sinnen, jenseits von Datenaufnahmen und deren Auswertung.
Kurz vor dem Abschluss meines Studiums im Oktober 2016 hat mir ein Survivalkurs das Tor zur Wildnispädagogik geöffnet und damit einen für mich ganz neuen Weg aufgezeigt, auf dem ich seither voller Inspiration und Tatendrang unterwegs bin. Meine Freude am Draußsensein, meine Neugier der Natur gegenüber und meine Faszination für alles Lebendige haben nie aufgehört. Weil es immer und immer wieder so viel Neues zu entdecken gibt, forsche ich auch heute noch leidenschaftlich gerne, am liebsten gemeinsam mit vielen kleinen und großen Menschen. Ich bin sehr dankbar für alles, was mich hierher gebracht hat und freue mich auf neue Überaschungen.

 

= Gastmentoren =

Werner Pfeifer
Gebohren 1964 und aufgewachsen in der wilden Natur Namibias, hat viel von den San (Buschleuten) seiner Heimat gelernt. Auch heute noch begleitet er wildnisinteressierte Besucher zu seinen San Freunden in die Kalahari. Die Kunst vollwertige Jagdbögen der europäischen Steinzeit mit Beil und Messer zu bauen, hat er sich im 20 jährigen Umgang mit verschiedenen Steinzeit- und Wildnistechniken erarbeitet und gibt seit vielen Jahren international Kurse zu verschiedenen Wildnishandwerken (Bush Craft), wie prähistorische Jagdwaffen- und Methoden, Flintbearbeitungs- Basiskurse, verschiedene Feuermachtechniken, primitives Kochen, Spurenlesen und anderen allgemeinen Steinzeittechniken. Er experimentierte erfolgreich mit prähistorischem Kleberherstellung und Rohhautbootbau und arbeitet sommers als „Steinzeitjäger“ museumspädagogisch im Steinzeitpark Dithmarschen zu Albersdorf in Schleswig- Holstein. Im Nordwinter ist er oft in Namibia Kursleiter für Wildnisgruppen.
Ralph Müller
Geboren bin ich 1961 in Düsseldorf und verbrachte auch dort meine Kindheit und Jugend. Mit 26 zog ich raus aufs Land, ins Weserbergland, und bekam dort meine beiden wunderbaren Töchter. Von Beruf bin ich Gas- und Wasserinstallateur-Meister und führte bis 2008 meinen eigenen Betrieb. Meine Berufung ist jedoch die Vogelkunde und als Wildnislehrer und Mittler, Menschen wieder stärker mit der Natur zu verbinden. Ein besonderes Anliegen ist mir das verbindende Wissen der indigenen Völker vom ganzheitlichen Lernen und Leben mit der Natur.1998 gründete ich meine Natur- und Wildnisschule und biete bis heute Seminare zu praktischen Wildnisthemen an, leite Visionssuchen, bilde Wildnispädagogen aus und paddle mit abenteuerlustigen Menschen in der kanadischen und polnischen Wildnis. Darüber hinaus habe ich über „Die geheime Sprache der Vögel“ ein Buch, eine CD und 4 DVD veröffentlicht. Ich bin Jäger, Falkner und begeisterter Bogenschütze. Heute wohne ich im schönen Allgäu, dort, wo der Steinadler fliegt.